Das Fliegen Lernen

Ganz schön voll

24h-Rennen, Donnerstag. Gestern habe ich noch gemütlich mit dem Team im Zelt gesessen, heute ist das Teamzelt brechend voll. Dank der großen Teams, die die erste Reihe für sich beanspruchen, steht das EiFelkind-Motorhome in zweiter Reihe. Die Kaffeemaschine ist im Dauereinsatz. Gäste, Sponsoren, Freunde – alle sind gut drauf und freuen sich auf das, was zukommt. An meiner Präsenz und der Kamera stört sich keiner – das EiFelkind-Gefühl ist überall. Ich schlendere zur Box, um Fotos von den Autos zu machen.

Die Namen einiger der Fahrer sagen mir was, andere sind eine Überraschung. Dan Berghult, der normalerweise für Keeevin fährt, greift diesmal am Papagei ins Steuer. Jonas Nilsson. Juan Carlos Carmona Chavez. Ryusuke Masumoto. Ich lese die Namen und mache meine Fotos. Routine. Eine Sache sticht jedoch heraus – ganz große Sponsorennamen sucht man auf den Autos vergebens. Stattdessen ganz viele Aufkleber von Firmen, die man vielleicht in der Region, aus der sie kommen, kennt. Ein wenig bin ich auch stolz auf dieses tolle Netzwerk, was das Team auf die Beine gestellt hat und denke dabei an das volle Teamzelt. Man sieht, daß EiFelkind für Graswurzeln-Motorsport steht. So, wie es sein sollte. Mit diesem Paket beim ganz großen Rennen des Jahres aufzutreten, dürfte nicht nur mich mit Freude und Stolz erfüllen.

Auf dem Weg zurück zum Zelt und im Zelt begegnen mir einige der Fahrer. Dan. Jonas. Karsten. Michael. Ryusuke. Juan. Alle sind gut drauf. Ich freue mich, sie zu sehen. Für einige ist es das erste Rennen für EiFelkind, es wird gewiß nicht das letzte sein. EiFelkind bedeutet Familie, und das kann nicht jeder Team von sich behaupten.

Und ich? Ich genieße dieses unbeschwerte Gefühl und die fast partymäßige Stimmung. Gleichzeitig denke ich an Uwe, Christian, Dennis und die Küchencrew und die Mechaniker. Für etliche gibt es schon heute dicken Stress und es wird noch schlimmer. Als Fotograf kann ich mich da hinter der Kamera verstecken. Trotzdem bin ich dabei und hoffe, meine Bilder werden all das einfangen können. Spätestens wenn die Ampel auf Grün steht, wird es ein Einsatz über weitaus mehr als nur 24 Stunden sein. Für viele schon zuvor. Die Küchencrew zum Beispiel ist schon vom Morgen bis weit nach dem Zieleinlauf beschäftigt und sie sind nicht die einzigen.

Die Zeit fürs Qualifying bricht an. Es wird langsam ernst. Mit Devid, dem Videographen des Teams, fahren wir zum Adenauer Forst. So ein Media Shuttle ist was feines. Jeder, der auch nur einmal den Aufstieg von dem Schulparkplatz zur Strecke bewältigt hat, würde das bestätigen. Der Rest des Tages verbringe größtenteils mit Rennbildern schießen. Zum Nachtqualifying fahre ich zum Brünnchen. Auf dem weg dahin im Media Shuttle unterhalte ich mich nett mit einem Photographen, der zum ersten mal dabei ist und nach dem Weg zum Karussell fragt. Ich erkläre ihm den weg und warne ihn vor dem langen Trek dahin, bevor ich in der Dämmerung hinter die Leitplanke gehe.

Während sich die Speicherkarte füllt und es immer dunkler wird, spüre ich deutlich das Rennen seinen langen Schatten voraus werfen. Es sind noch zwei Tage, aber nicht nur die Grüne Hölle ist unberechenbar. Es könnte alles passieren.

Lohn der Nacht

Und es passiert. Es ist Freitag. Eigentlich ein „ruhiger“ Tag. Training und Autogrammstunde. Man spürt jedoch die Spannung ansteigen und langsam wird es ernst. Im Teamzelt sehe ich Ryusuke Autogrammkarten signieren. Während seine Kollegen in Ruhe essen, ist er, fleißiger Japaner, mit den Vorbereitungen für die Autogrammstunde beschäftigt. Seine Unterschrift in Kanji zu schreiben, das erfordert eben Zeit. Wir scherzen darüber. Wenig später ist Maurice, für die Rennstrategie zuständig, in Gespräch mit seinen Fahrern. O-Ton: „Ich habe zwei Pläne gemacht, mit denen keiner von Euch zufrieden sein wird“. Man ist beschäftigt. Ich gehe wieder zur Box.

Dort herrscht stille Dramatik. Leistungsverlust bei der Nummer 100. Man ist konzentriert auf der Suche nach dem Problem. Es ist ein herber Dämpfer, doch vielleicht besser, dass das Defekt im Qualifying passiert ist und nicht im Rennen. Trotzdem ist es ein Schreckmoment. Man findet und findet den Fehler nicht. Christian ist besorgt. Die Anspannung in der Box ist zu spüren, während draußen die Vorbereitungen für die Autogrammstunde laufen.

Autogrammstunde in der Eifeler Dämmerung. Zeit für die Fans, die Fahrer kennenzulernen und Autogrammkarten und Souvenirs zu ergattern. Es ist brechend voll und an den Tischen von EiFelkind reihen sich die Fans in einer Menge, auf die selbst die großen Teams neidisch werden könnten. Die EiFelkind-Luftballons sind schwer gefragt und in der Box werden fleißig neue gefüllt. Ich mische mich unter die Menge und mache meine Fotos. Das anschließende Team-Fotoshooting ist eine kleine Verschnaufpause und beschert einige Spaßmomente. Trotzdem geht mir die #100 nicht aus dem Kopf. Man lässt absolut nichts unversucht, den Fehler abzustellen. Als die Autos zurück in die Box geschoben werden, wird fleißig weitergearbeitet. Nur nicht aufgeben. Ich drücke dem Team die Daumen.

Am nächsten Morgen erkundige ich mich als erstes nach dem Auto, als ich am Ring eintreffe. Es läuft wieder, aber für die Mechaniker ist es eine lange Nacht geworden. Bis drei Uhr früh, höre ich. Das Rennen vor dem Rennen.

Lohn der Nacht.

Das Fliegen Lernen

Samstag. Renntag. Die #100 läuft wieder und alle sind guter Dinge. Das Wetter verspricht, herrlich zu werden. Herrlich, aber auch heiß. Ich denke an die Fahrer, die unter diesen Bedingungen Runde für Runde absolute Konzentration, Aufmerksamkeit und Entschiedenheit über Stunden und Stunden aufbringen müssen. Desirée hatte noch gestern darüber gescherzt: „Im BMW kann man das Fenster herunterkurbeln und der Cayman hat eine Klimaanlage“. Hoffentlich reicht’s. Ab 16 Uhr dreht sich die Grüne Hölle-Roulette. Zweimal rund um die Uhr.

Im Teamzelt herrscht freudige Erwartung. Es laufen letzte Vorbereitungen. Man bespricht Strategie und noch so viele andere Dinge. Jemand bringt beim Mittagessen den alten Spruch, dass man am Brünnchen die Bratwurst aus dem Auto riechen kann. Prompt ist einer der Fahrer zur Stelle und ermahnt seine Kollegen: „Gyus, please don’t stop at Brünnchen to grab a sausage“. Alle lachen. Michael Fischer beschwert sich scherzhaft, dass ich ihn immer beim Essen fotografiere.

Es wird Nachmittag. Draußen steigen die Temperaturen und in der Box die Spannung. Gleich ist Startaufstellung und Gridwalk. Die Fahrer für den Startsting ziehen schon ihre Rennoveralls an. Es werden Strategien für den Anfang des Rennens besprochen. Der Ton wird entschlossener und bestimmter, man spürt, dass es gleich losgeht. Die Boxenampel springt auf grün und es wird ernst. Die Autos werden aus der Box geschoben und machen sich auf dem Weg zur Startaufstellung.

Selbst mit dem dünnen Media-Tabbard und einem einfachen T-Shirt ist es heiß. Ich denke an die Startfahrer. Im Rennoverall ist die Startaufstellung gewiß kein Vergnügen. Die Mechaniker versuchen, mit Regenschirmen die Scheiben der Autos abzudecken und so zumindest ein Stück die Hitze fernzuhalten. Ein erstklassiges Fotomotiv. Beide BMWs haben gute Plätze in ihrer Startgruppe herausgefahren, der Cayman dagegen muss nach einer Strafe vom Hinterfeld aus angreifen. Man kann nur auf das beste hoffen und das Rennen ist lang.

Man könnte denken, in diesen Momenten hätte keiner vom Team Zeit für WhatsApps, trotzdem wird es auf einmal belebt in der Team-Gruppe. Bobby meldet sich, einer der Mechaniker. Zwei Jahre ist er schon nicht dabei, der Liebe wegen nach Bulgarien zurück gezogen, trotzdem denkt er an uns und wünscht uns viel Glück. Auch er wird vorm Livestream zuhause mitfiebern. Einmal EiFelkind, immer EiFelkind.

Einführungsrunde, Startampel grün, das Rennen geht los. Ich lasse mir Zeit und überspiele die Fotos auf die Festplatte, bevor es am Abend auf die Strecke geht. Ich schließe mich einer Gruppe Fotografen an, die zum Schwalbenschwanz und von da zum Brünnchen wandern wollen. Es wird gescherzt, gefachsimpelt und es werden Pläne für die Dämmerung gemacht. Das Arbeitsleben eines Fotografen.

Nach nur wenig Zeit schlägt der Geist der Eifel zu. Stromausfall am Ring, Zeitnahme ausgefallen. Das Rennen wird mit roten Flaggen gestoppt, alle Autos fahren zurück an die Box. Bange Zeit des Wartens, während im Hintergrund fieberhaft nach dem Fehler gesucht wird. Ich mag mir nicht ausdenken, wie es dem Team geht. In dieser Hitze in feuerfesten Overalls gekleidet zu sein, dürfte einer Höllenqual gleichkommen. Es dauert um die drei Stunden, bis es wieder losgeht. Erneut Startaufstellung, erneut Hitze. Wenigstens geht es im Vergleich zum letzten Jahr verhältnismäßig zügig weiter.

Die Dämmerung zieht auf. Mit den Rennfotos klappt es am Bellof-S leidlich, dafür entdecke ich mit dem Schwalbenschwanz eine schöne Location. Könnte neben der Hedwigshöhe/Eingang Wippermann zu meiner neuen Lieblingsstelle an der Nordschleife werden. Nein, ich würde mit der Aussage lügen. Ich habe zu viele Lieblingsstellen an der Nordschleife. Eigentlich liebe ich die gesamte Nordschleife.

Es ist schon dunkel, als ich zurück im Fahrerlager ankomme und mich an das Bearbeiten der Fotos mache. Die Nacht hat schon längst ihre Schwingen ausgebreitet, als ich endlich in der Box bin. Im Livestream läuft in slow motion eine herzzerreißende Szene – ein GT3 versucht, den Papagei im Yokohama-S zu überrunden, touchiert ihn und dreht sich. Der nachfolgende Falken-Porsche ist von den Scheinwerfern und der tiefstehenden Sonne geblendet und kracht voll rein. Totalschaden. In der Box herrscht Bestürzung. „Er hätte unseren Papagei fast abgeräumt“, bekomme ich zu hören. Der Schreck sitzt tief und bei Falken ist man enttäuscht, bedeutet das für das Team einen Doppelausfall. Für den Papagei gibt es eine 30-Sekunden Zeitstrafe. Man kann nur hoffen, dass sich die Wogen irgendwie glätten lassen. Freud und Leid liegen im Motorsport so nah beieinander.

Mitternacht. An den Tribünen hält es nur die härtesten Fans, alle anderen sind längst am Schlafen. In der Box wird es arbeitsreich, Boxenstops stehen an. Schnell werden Schlagschrauber bereitgestellt, Reifen ausgepackt. Der Wagen wird reingewunken und man hat das Gefühl, gut choreographiertes Ballett zu sehen, als die der Fahrer wechselt, neue Reifen drangemacht werden und aufgetankt wird. Gefühlt ist es nur ein Wimpernschlag und der Wagen ist zurück auf die Piste. Nachdem in der Box aufgeräumt wird, fallen einige der Mechaniker sofort in den Schlaf. Man versucht eben, eine kleine Erholung zu erhaschen, wo es immer nur geht. Ich gehe zurück ins Teamzelt, wo es auch fast leer ist. Nur Dennis und die Küchencrew sind wach. Schon seit 20 Stunden. Man merkt es. Ich gehe ins Media Center und widme mich meinen Fotos.

Als der Morgen langsam über die Eifel anbricht, bin ich wieder im Einsatz. Glühende Bremsscheiben im Morgengrauen, ein Standardmotiv, der bei keinem 24h-Rennen fehlen darf. Die Fotos gelingen mir. Nebenbei erwische ich vom Fenster im Treppenhaus des TÜV-Towers ein Foto vom Sonnenaufgang. Eigentlich könnte ich mir jetzt auch eine Mütze Schlaf vorstellen, stattdessen geht es zum Kaffee und Frühstück. Dennis kocht Rührei fürs gesamte Team. „60 Eier!“, lacht er, während er umrührt. Es schmeckt sehr lecker und tut gut.

Gestärkt geht es per Media Shuttle zum Brünnchen. Ich habe mir vorgenommen, Fotos von der Außenseite des Karussells zu machen. An kaum einer anderen Stelle kann man an der Nordschleife den Speed und die Entschlossenheit der Fahrer besser einfangen. Es macht mir nichts aus, daß es vom Brünnchen bis dahin eine zwei Kilometer lange Wanderung ist, auf der es, typisch Eifel, entweder bergab oder bergauf geht. Natürlich mit zehn Kilo Fotoausrüstung auf dem Rücken, damit’s lustiger wird. Es ist längst Tag und selbst im Schatten der Eifeler Wälder spürt man die Hitze. Es scheint nicht nur der längste Tag des Jahres, sondern auch der bisher heißeste zu sein. Die Sonne scheint unerbittlich, als ich an der Stelle ankomme. Der Blickwinkel ist dafür einfach nur geil.

Auf dem Rückweg lege ich am Brünnchen eine längere Rast ein. Mein T-Shirt ist von Schweiß durchnässt, meine Füsse lassen mich die zurückgelegten Kilometer trotz der gut eingelaufenen und bequemen Wanderschuhe spüren und in besagten Schuhen könnte ich schwimmen gehen. Nur dem Team-Cap ist zu verdanken, dass ich bisher keinen Sonnenstich erlitten habe. Nicht einmal den Bruchteil einer Sekunde überlege ich, ob ich auf meiner Fototour weiterziehen oder ins Fahrerlager zurückfahren sollte. Wenn das Team Extremleistungen vollbringt, dann mache ich das auch. Ich wandere weiter zur Eiskurve, mache meine Fotos und ziehe von da an zum Sprunghügel.

Der Weg zurück zum Brünnchen wird zur Tortur. Damit nicht genug, fährt kein Media Shuttle zur Zeit die Strecke an. Die große Abreisewelle ist angebrochen und die Straßen dicht. Zum Glück ist der Shuttle Bus für die „normalen“ Zuschauer da. Im überfüllten Bus erwische ich doch einen Sitzplatz, doch all das beschäftigt mich nur peripher, denn per WhatsApp erreicht mich ein Bild, bei dem nicht nur mir, sondern dem gesamten Team das Herz blutet. Der Papagei ist verunfallt. Kollision mit einem GT3-Ferrari. Dan, der Fahrer, klagt über Brustkorbschmerzen und wird vorsorglich ins Krankenhaus nach Daun gebracht. Der Schreck dürfte trotzdem ziemlich tief sitzen. Im Fahrerlager angekommen, begrüßt mich der Anblick des zerstörten Papagei auf dem „Friedhof“. Mir kommen die Tränen.

In der Box schlucke ich irgendwie die Trauer herunter. Es ist nicht so weit bis zum Zieleinlauf und die letzten Boxenstops stehen an. Ich halte das Geschehen in Bildern fest. Während es für den Cayman wie geschmiert läuft, muss die #100 für eine unerwartete Reparatur die Box erneut ansteuern. Sitzkonsole gebrochen. Zum Glück ist ein Ersatzteil da, doch durch die Reparatur verliert man Platz 1 in der Klasse. Das ist bitter und man spürt zum wiederholten mal, wie unberechenbar, grausam und unerbittlich das 24h-Rennen sein kann.

Michael Fischer, der bis dato die #100 gesteuert hat, geht zum Christian. „Es tut mir leid, Christian“, höre ich. Ich spüre, dass diese Worte vom Herzen kommen, denn das gesamte Team ist mit seinem Herzblut dabei. Christian bricht in Tränen aus. So viele rohe, ungefilterte und tiefe Emotionen. Von diesem Moment hätte ich ein Pulitzer-verdächtiges Foto machen können. Nein, ich mache es nicht. Die Kamera bleibt am Gurt hängen. EiFelkind, das ist Familie, das sind Freunde, und Freunde stellt man nicht auf dermaßen Art zur Schau. Es tut mir kein Bißchen leid, das Foto nicht gemacht zu haben. Stattdessen klopfe ich sanft Christian auf die Schulter. In diesem Moment braucht er Freunde, und keine Paparazzi.

Für mich ist es fast schon Entspannung, mich mit Karsten und Christopher, zwei der Fahrer, die zum ersten mal für EiFelkind ein 24h-Rennen fahren, zu unterhalten. Für die Fahrer des letzten Stints dürfte es die Hölle sein. Den berüchtigten Spagat zwischen das Auto sicher ins Ziel bringen und Rennen fahren, vermag nicht jeder zu meistern. Noch dazu preschen die GT3 durchs Feld als wäre es ein Sprintrennen und der Grello liefert sich immer noch eine wilde Jagd mit dem ROWE-BMW, während die letzte Stunde anbricht.

Letzte Runde. Fast das gesamte Team ist an der Boxenmauer. Alle sind schon seit mehr als 40 Stunden auf den Beinen, doch das Adrenalin wird durch die Adern gepumpt. Von Müdigkeit keine Spur. Die Zielflagge fällt und es bricht Jubel aus. Man liegt sich in den Armen, man bricht in Tränen aus. Geschafft. In diesem Moment sind alle Helden. Ausnahmslos. EiFelkind hat zum dritten mal die Grüne Hölle über 24 Stunden bezwungen und die Emotionen entladen sich wild und ungehemmt. Beide Autos beenden das Rennen auf Platz 2 in der jeweiligen Klasse. Während es beim BMW einfach Pech ist, ist die Platzierung es Cayman nicht nur ein Achtungserfolg, sondern eine Visitenkarte, zu was das Team fähig ist. Dies zu realisieren, wird Tage dauern. Auch weil der Verlust des mit viel Herzblut über den Winter neu aufgebauten Papagei weh tut.

Als die Spannung abfällt, bricht die Müdigkeit wie eine Schlammlawine ein. Auf dem Weg zu meinem Eifel-Domizil muss ich verdammt aufpassen, während im Radio Dire Straits mit „Telegraph Road“, dieser Granate, laufen. Erneut denke ich an Michael Fischers Worte, dass im GT4-Sport die Luft dünn ist. Ja ist sie.

Und in dieser dünnen Luft hat EiFelkind Racing gelernt, zu fliegen.

Eine Antwort

  1. Geil Toma!
    Alles Stimmungen und Situationen eingefangen und wiedergeben! Es ist immer wieder toll Deine Berichte zu lesen.
    Ich hoffe, dass ich das auch in Zukunft noch kann.
    Gruß Ralf-Udo

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