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Aufgeben ist nicht

Das 24h-Rennen war ein Kraftakt und ich immer noch nicht damit fertig. Auf der Festplatte schlummern noch Tausende von Fotos, nachdem ich den Ausschuß schon entsorgt habe. Ein neues Projekt nimmt langsam Gestalt an, ich komme aber nur schleppend voran. Arbeit ist das Schlüsselwort. Der Job greift wie eine Krake um sich und verlangt mir 12h-Stunden-Tage am laufenden Band ab. Nach zwei Wochen bin ich schon wieder urlaubsreif und möchte am liebsten alles hinschmeißen. Alles.

Zum nicht kleinen Teil ist es die Suche nach der verlorenen Lebensfreude, die mich an diesem Morgen antreibt. Nicht jammern, weitergehen.

Was keiner sieht

Erster „richtiger“ Urlaubstag und trotzdem viel zu tun. Packen, kurz unter die Dusche, anziehen, Auto beladen und ab dafür. Eigentlich wollte ich ausschlafen, doch erstes kommt es anders und zweitens als man denkt. Als es endlich Richtung Eifel geht, ist es schon früher Nachmittag. Hier und da wird auf der Autobahn der Grünstreifen rasiert, daher…
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Getriebe-Blues

Traurig. Müde. Emotional ausgelaugt. Manchmal auch wütend und geladen. Keine gute Gefühlsmischung, als ich an diesem Samstag aufwache. Ich bräuchte dringend eine Auszeit und die nehme ich mir. Unter die Dusche, anziehen, Fotorucksack mitnehmen und ab geht's, zur Musik von den Fun Lovin' Criminals. "Come Find Yourself", ganz alter Schinken. Sowohl der Titel als auch die Musik passen zur momentanen Lage.

Zwei Stunden, eine gesperrte Autobahn, eine ellenlange Warterei auf mein Kaffee am Rasthof Ville später bin ich endlich in der Eifel.

Herbst-Blues

Die Zeichen stehen auf Melancholie, als ich an diesem Morgen aufwache. Wenig geschlafen, draußen dunkel und useliges Wetter. Perfekt zum ins-Bett-bleiben, wenn ich nicht andere Pläne hätte. Heute geht nicht nur die Motorsport-Saison auf dem Nürburgring zu Ende, gewissermaßen schließt sich auch ein Kreis.

Ein besonderer Tag

Die Tage werden wieder kürzer, so ist es dunkel, als mich der Wecker aus dem Schlaf reißt. Die Sommerpause war lang und ich kann es kaum erwarten, wieder zum Ring zu fahren und die Truppe von EiFelkind Racing wiederzusehen. Es ist auch in einiger Hinsicht ein besonderer Tag, doch dazu später. Fotorucksack hatte ich schon am Vorabend gepackt, so bin ich schnell wieder unterwegs in die Eifel. 12h Nürburgring stehen auf dem Programm.

Hitzeschlacht

Der Tag verspricht heiß zu werden, als ich auf der diesmal kurzen Fahrt zum Nürburgring aufbreche. Es ist wieder NLS-Zeit, das 6h-Rennen steht auf dem Programm. Es ist das letzte Rennen vor der Sommerpause und der Sommer macht seinem Namen alle Ehre, selbst in der Frühe, als ich an der Box von EiFelkind Racing ankomme. Wie immer, werde ich freundlich begrüßt und es gibt Kaffee im Teamzelt. Ich freue mich auf das Wiedersehen und auf die neuen Gesichter.

Der längste Tag

Es fing schon ein Paar Tage vorher, als mich Christian Wendland angesprochen hat, ob ich zum 24h-Rennen fahre. Was für eine Frage, das Event lasse ich mir nicht entgehen. Das Wiedersehen mit den EiFelkindern umso weniger. Wenig könnte ich ahnen, daß es der längste Tag des Jahres sein wird. Es stellte sich Vorfreude ein. EiFelkind Racing bestritt das erste mal das 24h-Rennen und ich dürfte dabei sein. Was will man mehr?