Rallycross

Eigentlich mag ich Tourenwagen- und Langstreckenrennen. Rallye vielleicht auch noch. Formel Eins und Ähnliches finde ich seit langem stinklangweilig. Von Rallycross hielt ich bisher nicht viel. Wahrscheinlich, weil ich es nicht näher kannte. Zum Glück gewann Mattias Ekström die Weltmeisterschaft.  Als DTM-Fan hörte ich davon und schaute mir aus Neugier das Rennen auf dem Estering an.

Einige Tage später hatte ich mir die gesamte 2016er Saison reingezogen. Aufgezeichnete Liveübertragungen mit all den Interviews und Hintergrundberichten, das volle Programm.

Kaum zu glauben, wieviel Motorsport in so kurzen Rennen einem geboten wird und, was viel wichtiger ist, was für einer. "Flat out" von der ersten Sekunde bis zur karierten Flagge. Drifts und Vollkontakt-Zweikämpfe inklusive. Eine Leistungsdichte, bei der sich selbst Sebastién Loeb die Zähne an den vermeintlichen Underdogs ausbeißt. Siegchancen auch vom letzten Startplatz aus. Und, und, und...

Es gibt ihn also doch noch, den wahren Motorsport. Wenig Kommerz, kein Glanz und Glitzer.  Eher was für Puristen und immer noch mit mehr als nur einem Hauch von Gruppe B behangen.

Ich freue mich schon auf das letzte Rennen der Saison.

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