Digital verspiegelt

Ich hab's getan. Nachdem mir schon der Einsatz einer SLR nahegelegt wurde und nachdem ich eine Woche lang einen Freund (und ziemlich begabten Fotografen) genervt habe mit meinen Fragen, bin ich einfach in einem Fotoladen und mit einer digitalen SLR in der passenden Tasche herausspaziert. Ergo artete der heutige Nachmittag aus in ein wenig ziellosem unmotiviertem Knipsen im Meilenwerk, was dann die ersten Versuche, einige RAW-Bilder zu entwickeln, zur Folge hatte. Und in folgende Gedanken:

  • Ein bestimmter Fan britischer Oldtimer und Neckarsulmer Fahrzeuge mit Wankelmotor (DANKE, daß Du meine nervenden Fragen solange ausgehalten hast, Thomas!) wohl sehr vergnügt zugesehen hätte, wie ich bei den Versuchen, die SLR im vollmanuellen Modus in den Griff zu bekommen, gehörig ins Schwitzen geraten bin. Wirklich!
  • Oben genanntes Unterfangen nach einigen Versuchen doch klappt!
  • Die Entscheidung für rot richtig war! (noch einmal, DANKE, Thomas!)
  • Und wenn es klappt, es den Spaßfaktor gewaltig nach oben treibt.
  • Es gibt kein Ersatz für präzises (un)scharfstellen!
  • Eine DSLR mit Suppenzoom-Kit-Linse drauf von Gewicht, Konsistenz und Figuren sich hervorragend zum Einsatz als Schlagwaffe eignet.
  • Selektive Schärfe ist cool!
  • Was war nochmal die hyperfokale Länge? Kann man das Essen?
  • Stürzende Linien können auch mal eine interessante Figur machen.
  • Die Arbeit mit RAW-Bildern gewaltig Spaß macht, auch wenn es sich (noch?) wie Neurochirurgie mit einem Hackebeil anfühlt.
  • Das ganze nach einer Wiederholung und Vertiefung schreit.

Last but not least muß ich mich auch sehr für das mir entgegengebrachte Verständnis, Geduld und Begeisterung bedanken...

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