Category Archives: Seelenfutter

Das schlechte Gewissen

Mir geht es nicht gut und selbst der Resturlaub, den ich gerade "genieße", kann nichts dagegen ausrichten. Viele der Gründe, wieso es mir nicht so gut (um nicht zu sagen, echt mies) geht, schaffe ich es an dem morgen in irgendwelche verwegenen Ecken von meinem Gedächtnis zu verstauen, wo sie zu verstauben haben, bis die…
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Abschied vom Winter

"Nee, nicht schon wieder", ist mein erster Gedanke an diesem Freitag morgen. Der Wecker schaut auf mich unerbittlich und sogar ein Bißchen böse mit seinen roten LED-Ziffern herab. Wie gewohnt, ist es 6 Uhr morgens, aus dem Radio kommen die Nachrichten und ich bin zu erschöpft, um dem Mistkerl so richtig einzuheizen. Fühle mich, als…
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Die Farbe der Sehnsucht

Dach-zu-Jahreszeit. Grau-in-grau. Aufstehen und zur Arbeit fahren im dunklen, zurück im dunklen. Regen. Nasser Asphalt, auf dem sich die roten Lichter wiederspiegeln und zerlaufen. Undefinierte rote Flecken, wie eine riesige Sammlung von Rohrschach-Testkarten. Rot auf schwarz, rot auf dunkelgrau, tausendfach jeden Tag. Bob Seger aus den Boxen. "Out there in the spotlight you're a million…
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Ein Hauch von Winter

Gestern mittag schrieb ich noch über Entzugserscheinungen. Der Nachmittag sollte mich eines besseren belehren. Aber lest für euch selbst. Draußen scheint die Sonne so schön und die Bäume strahlen noch herbstlich-gold. Beim ersten Kaffee heute morgen denke ich mir sogar, das wäre ein schönes Wetter zum Cruisen. Der geöffnete Fenster machte aber den Wunsch zunichte.…
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Mi quinto figlio

20 Grad frühmorgens sind was feines, besonders anfang September und ganz besonders wenn man sich gerade mit Trennungsschmerz in Gepäck vor den ersten deutschen spätsommerlichen Unwetterwellen gerettet hat. Auf einem Balkon in Pescara ziel- und planlos zu sitzen und einen guten Espresso zu genießen ist nunmal besser als das gleiche daheim in Deutschland zu tun.…
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Warmfront

Ich schlief ganz schlecht und war eine halbe Stunde vor dem Wecker wach. Weiß nicht, woran es lag. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Entnervt stellte ich den Wecker aus und ging unter die Dusche. Die restliche Zeit verbrachte ich bei Kaffee und Radio. Weiß nicht wieso ich diese CD für den heutigen Weg…
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Über den Alpen

Das Schmerzhafteste an der Trennung ließ mich die ganze Nacht nicht schlafen. Tags darauf war nur die Leere und der Schmerz da. Kein Hoffnungsschimmer am Horizont, kein Sonnenschein. Und in der Nacht vor mir sollte es nach Italien gehen. Den Traum, von dem ich den ganzen Sommer gezehrt habe. Die Fahrt so zurechtgelegt, daß ich…
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Feierabend

Mit diesem Erlebnis fing alles an...daher ist es auch das erste, was ich hier poste. Nach wie vor möchte ich es keinem vorenthalten. Ende August hat sich meine Freundin von mir getrennt. Ziemlich schmerzhaftes Erlebnis, was mir auch im anschließenden Italien-Urlaub nachgehängt hat. Die vielen sonnigen Kilometer durch die Abruzzen haben schon geholfen, doch was…
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